Erika Steinbach

Presseberichte

Die Welt - Erika Steinbach: „Ehe ist natürliche Verbindung von Mann und Frau“

Kaum eine Konservative hat in den vergangenen 25 Jahren mehr Prügel bezogen als Erika Steinbach. Die 2017 abtretende CDU-Politikerin über Familie, Romantik, Heckenrosen und Gregor Gysi.

Die Welt: Frau Steinbach, wie macht man das eigentlich: Aufhören?

Erika Steinbach: Das Allerbeste ist es, selbst zu entscheiden. Nicht entscheiden zu lassen.

Die Welt: Der durchschnittliche Deutsche geht mit 61,7 Jahren in Rente. Sie erst mit 74. Haben Sie einen Trick, so frisch und fit zu bleiben? Nordic Walking?

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Spiegel - Gedenken „Westlich egoistisch“

Für die langjährige Chefin des Bundes der Vertriebenen, Erika Steinbach, 71, ist der 8. Mai nicht allein ein Tag der Befreiung. Warum?

SPIEGEL: Frau Steinbach, woran denken Sie, wenn Sie an den 8. Mai 1945 denken?
Steinbach: Mein erster Gedanke ist: Gott sei Dank war der Krieg zu Ende! Endlich gab es keine Bombenangriffe mehr, und das Töten hörte auf! Und: Deutschland ist vom Nationalsozialismus befreit worden. Das war ein Glück ...
SPIEGEL: ... Sie klingen, als käme gleich ein großes "Aber" ...
Steinbach: Mit dem Abstand von 70 Jahren lässt sich deutlich erkennen, dass die Freiheit am 8. Mai 1945 nicht für alle kam. Nicht für Millionen Vertriebene, nicht für die Masse der Deutschen in Stalins Lagern und auch nicht für die Menschen vieler Völker östlich der Elbe in ganz Mittelosteuropa.

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Berliner Zeitung: Interview mit Ströbele, Steinbach und Riesenhuber - Was die Bundestags-Ältesten aus ihren Erfahrungen gelernt haben

Man hatte ja nicht geglaubt, sie an einen Tisch zu bekommen: Wer im Bundestag mit denen sprechen will, die das Kriegsende am 8. Mai 1945 selbst erlebten, kommt ausgerechnet auf: Erika Steinbach, 71, und Hans-Christian Ströbele, 75. Die ehemalige Vertriebenen-Präsidentin und der einstige RAF-Anwalt, die Frau aus dem rechten Lager der CDU und den Mann vom linken Flügel der Grünen.

Während ihrer langen Zeit in der Politik waren sie meist Gegner. Trotzdem sagen beide sofort zu, über die Lehren der Nachkriegszeit für ihren politischen Weg zu sprechen. Vielleicht liegt es daran, dass der Alterspräsident des Bundestags, Heinz Riesenhuber, 79, auch mit dabei ist. Oder am „Band der gemeinsamen Generation“, das Steinbach beim Gespräch entdeckt.

Jedenfalls geht es auffällig höflich zu beim Treffen in der Parlamentarischen Gesellschaft, dem Abgeordnetenclub neben dem Reichstag. Nur als Ströbele beim Gruppenfoto etwas viel Abstand hält, frotzelt Steinbach: „Kommen Sie ruhig näher, Herr Ströbele, ich beiße nicht!“ Und der Grüne antwortet: „Das weiß man nicht.“

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Focus online - Erika Steinbach: „Wir wissen, dass in manchen deutschen Moscheen Gewalt gepredigt wird“

Das Bekenntnis der Kanzlerin, dass der Islam zu Deutschland gehöre, teilt CDU-Politikerin Erika Steinbach nicht. Denn damit segne man auch fundamentalistische Strömungen ab, sagt sie im Interview mit FOCUS Online. Sie kritisiert, dass in deutschen Moscheen Gewalt gepredigt werde – und fordert, dem von staatlicher Seite einen Riegel vorzuschieben.

  • „Die nachgeborene Generation der Muslime ist anfällig für radikale Ideen.“
  • „Wir wissen, dass in manchen deutschen Moscheen Gewalt gepredigt wird.“
  • Türkei schicke Imame mit Islamisierungs-Auftrag nach Deutschland
  • CDU-Politikerin fordert stärkere Distanzierung der muslimischen Verbände von der Scharia

 

FOCUS Online: Bundeskanzlerin Angela Merkel hat im Januar das Bekenntnis des früheren Bundespräsidenten Christian Wulff wiederholt, dass der Islam zu Deutschland gehöre. Wie stehen Sie dazu?

Erika Steinbach: Das sehe ich anders. Für mich gehören jene Menschen zu Deutschland, die – egal welchen Glauben sie haben – rechtmäßig in Deutschland leben. Der Islam als Ganzes kann nicht zu Deutschland gehören, weil es zu viele Facetten gibt. Dieser Satz würde neben den liberalen Muslimen auch die fundamentalistischen Strömungen mit absegnen.

 

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Die Welt - ERIKA STEINBACH: Die CDU sollte zur AfD „niemals nie sagen“

Die scheidende Vertriebenen-Präsidentin Erika Steinbach gehört zu den CDU-Vertretern, die gerne provozieren. Nun warnt sie ihre Partei davor, die AfD pauschal als rechts außen zu bezeichnen.

Im Juli kündigte Erika Steinbach ihren Rückzug als Präsidentin des Bundes der Vertriebenen (BdV) an. Die CDU-Bundestagsabgeordnete ist mit ihrer Bilanz zufrieden, auch wenn sie als Person stets mit ihren Positionen auch Feinde hatte.

 

Die Welt: Frau Steinbach, Sie waren 16 Jahre lang Präsidentin des Bundes der Vertriebenen. Am Wochenende haben Sie in Berlin beim Tag der Heimat Ihren letzten großen Auftritt. Warum hören Sie auf?

Erika Steinbach: Mein zentrales Anliegen war von Beginn an, das Schicksal der deutschen Heimatvertriebenen fest im historischen Gedächtnis Deutschlands zu verankern. Das ist sowohl mit dem jüngsten Kabinettsbeschluss für einen nationalen Gedenktag für die Opfer von Flucht und Vertreibung als auch mit der bereits zuvor geschaffenen Bundesstiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung so weit gediehen, dass ich guten Gewissens aufhören kann. Initialzündung dazu war unsere im Jahr 2000 gegründete BdV-Stiftung Zentrum gegen Vertreibungen. Was ich wollte, ist ganz ordentlich gelungen.

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Erika Steinbach im FNP-Interview: "AfD nicht verteufeln"

Frankfurt. Die Frankfurter CDU-Abgeordnete Erika Steinbach hat eine Debatte über eine mögliche Zusammenarbeit der Union mit der erstarkten AfD ausgelöst. In ihrer Partei hat sie dafür Kritik einstecken müssen. CDU-Generalsekretär Peter Tauber sagte: "Wer mit der AfD zusammenarbeiten will, tritt das politische Erbe Konrad Adenauers und Helmut Kohls mit den Füßen." Im Interview erläutert Steinbach ihre Position. Zur Rente mit 63 sagt sie, man müsse sie "in absehbarer Zeit wieder kassieren". Die Fragen stellten Dieter Sattler, Klaus Späne und Sven Weidlich.

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Spiegel-Interview mit Erika Steinbach "Was ist aus meiner CDU geworden?"

Die CDU-Politikerin Erika Steinbach plädiert für eine Koalition mit der AfD. Viele frühere Unions-Anhänger seien inzwischen verprellt worden, sagt sie. "Mancher Wähler fühlt sich bei uns nicht mehr gut aufgehoben."

SPIEGEL ONLINE: Frau Steinbach, hat der Erfolg der AfD bei der Europawahl Sie überrascht?

Steinbach: Ich habe mich darüber nicht gewundert. In meinem Wahlkreis in Frankfurt beobachte ich seit geraumer Zeit, wie die AfD an Zuspruch gewinnt. Auch unter CDU-Wählern und auch Mitgliedern. Zwei ehemalige CDU-Stadtkämmerer Frankfurts und der Leiter der Staatskanzlei des früheren hessischen Ministerpräsidenten Wallmann sind heute Mitglieder der AfD. Das spricht für sich.

SPIEGEL ONLINE: Warum wenden sich diese Leute von der CDU ab?

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Anne Will - Erika Steinbach gegen Homo-Ehe und Adoptionsrecht

Erika Steinbach und Hedwig von Beverfoerde reden bei Anne will über Familie, Ehe und Kinder und die Gefahren der kompletten Gleichstellung der Ehe mit der gleichgeschlechtlichen Partnerschaft.

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